Brauchen wir eine Stadt der kurzen Wege?

Der motorisierte Individualverkehr ist in Städten allgegenwärtig. Sei es die Fahrt zur Arbeitsstelle, zum Einkaufszentrum auf der „grünen Wiese“, zu Ärzten, Schulen oder Bekannten.
Über Jahrzehnte wurde den wahrgenommenen Problemen wie Staus, Parkplatzmangel und Unfälle vor allem durch vermehrten Ausbau der Infrastruktur –also mehr Straßen, mehr Parkplätzen, mehr Tiefgaragen, getrennte Wege für verschiedene Verkehrsteilnehmer- entgegen gewirkt.

In den letzten beiden Jahrzehnten wurde aber auch deutlich, dass auch andere Einflüsse des Verkehrs problematisch sind und diese auch in Städten konzentriert zu Tage treten. Hierbei sind Lärmentwicklung, Bodenversiegelung, Schadstoffausstoß und der Beitrag des Verkehrs zum Klimawandel zu nennen.

In diesem Artikel soll erörtert werden, welche Rolle Städte und auch Stadtplanung bei einer nachhaltigen Mobilität und einer Reduktion des CO2-Ausstosses spielen können.

Dazu wird zuerst ein kurzer Überblick über die mit dem Verkehr verbundenen Probleme gegeben. Darauf folgt ein Überblick über verschiedene Motive zur Wahl der Verkehrsmittel und eine Einordnung in die Effizienz-Suffizienz-Debatte. Abschließend werden alternative Ansätze vorgestellt und mit dem Klimaschutzprogramm der Stadt Wien verglichen.

Verkehr und Probleme

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Parlamentarischer Hürdenlauf

Die Bundestagswahl 2013 stellt die Parteienkonstellation der vergangenen zwei Jahrzehnte auf den Kopf. Aus ehemals drei westdeutschen Parteien wurden durch den Aufstieg der Grünen und die Wiedervereinigung fünf Parteien, die regelmäßig im Bundestag vertreten waren. Auch die politischen Verhältnisse schienen klar. Entweder eine sogenannte bürgerliche Koalition aus CDU/CSU und FDP oder aber eine Rot-Grüne Alternative, falls es für beides nicht reicht, bleibt eine große Koalition als Alternative.

Durch den Erfolg der Union im Jahr 2013, die die absolute Mehrheit um nur fünf Mandate verpasste und das Debakel der FDP, die an der fünf Prozent Hürde scheiterte, verschieben sich die parlamentarischen Machtverhältnisse deutlich. Und zwar nach Links.

Trotz des guten Abschneidens von CDU und CSU gibt es eine parlamentarische Mehrheit für eine linke Koalition aus SPD, Grünen und der Linken. Noch wollen sich weder die Parteispitze der SPD noch die der Grünen auf eine solche Koalition einlassen, aber die Möglichkeit besteht.

Angela Merkel hingegen steht vor dem Problem einen Juniorpartner für eine Regierung zu finden. Die Linke kommt aus ideologischen Gründen nicht in Frage. Die Grünen zeigen bislang  kein Interesse an einer Koalition, befinden sich gar im Umbau der Parteiführung. Die SPD hingegen scheint sich noch zu gut an die große Koalition von 2005 bis 2009 zu erinnern. Während dieser Zeit verloren die Sozialdemokraten 11,2 Prozent an Wählerstimmen. Auch das Abschneiden der FDP bei der jüngsten Bundestagswahl (-9,8 Prozent) scheint die SPD von einer raschen Koalitionsaussage abzuhalten.

Doch auch wenn Spötter bereits jubeln, dass Leistung sich offenbar wieder lohnt, weist das knappe Ausscheiden der FDP und das ähnlich knappe Ergebnis der AfD auf ein demokratisches Problem hin. Für die absolute der Mehrheit der Mandate genügen deutlich weniger als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen und schlimmer noch, die Stimmen großer Teile der Wahlberechtigten werden im Parlament nicht gehört.

Warum ist das ein Problem?

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Bewerbungsbilder selbst machen

Portraits und Bewerbungsbilder kann man vom Fotografen machen lassen. Oft garantiert das eine ordentliche Qualität, gelegentlich werden sie sogar sehr gut. Alternativ dazu, falls die Ansprüche nicht ganz so hoch sein sollten oder die Zeit besonders knapp, kann man sich auch in eine Fotobox am Bahnhof setzen und dort sein Glück versuchen.

Ein wenig fotografische Ausrüstung vorausgesetzt, kann man solche Dinge aber auch selbst in die Hand nehmen. Theoretisch kommt man hierbei sogar ohne Helfer aus, obwohl diese die Aufnahmen deutlich erleichtern.

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Wie man ein sicheres Passwort erstellt

In vielen Fällen verhindert ein gut gewähltes, sicheres Passwort, dass Unberechtigte Zugriff auf Daten bekommen. Sei es das Passwort des Betriebssystems, des Emailkontos oder des Mobiltelefons. Oft hat man es aber mit reichlich schlecht gewählten Passwörtern zu tun. So das mittlerweile legendär gewordenene asdf, Kombinationen wie qwertz1234 oder aber Kombinationen aus Vornamen und dem Geburtsdatum, dem eigenen oder der nahestehender Personen.

Die allermeisten dieser Passwörter lassen sich schnell und ohne großen Aufwand knacken. Daher ist es wichtig Passwörter sorgsam auszuwählen, so dass sie nicht erraten oder aber durch einfaches probieren herausgefunden werden können.

An einem kleinen Beispiel möchte ich verdeutlichen, wie man leicht und schnell ein gutes Passwort erstellt. Weiterlesen

Speicherbedarf von WordPress reduzieren

WordPress ist ein relativ speicherhungriges CMS.

Erwartungsgemäß lieferte WordPress daher gleich beim Aktivieren des ersten Plugins (NextGenGallery)die schöne Meldung: Fatal error: Allowed memory size of xxxxx bytes exhausted (tried to allocate xxxxx bytes).

Allerdings gibt es die Möglichkeit, den Speicherbedarf bei einer deutschen Version von WordPress zu optimieren. Hierbei wird dann gettext für die Übersetzung verwendet:

http://wohnzimmerhostblogger.de/archives/1660-Gettext-Patch-fuer-Wordpress-3.5.html

Der Patch funktioniert auch bei WordPress 3.5.1.

Back on Track

Nach einer längeren Pause wird diese Homepage reaktiviert.

Wie auch schon früher wird der Schwerpunkt auf IT und Fotografie liegen, ergänzt durch Texte zum Bereich Politik (Umweltpolitik, Internationale Politik) und eventuell zum Lernen von Fremdsprachen.

Kommentare dürfen gerne zu den jeweiligen Posts oder auch per Email hinterlassen werden.

 

Language Log: Teil 14

  • arabisch : Zwei weitere Kapitel in „al7ubb fil manfa“ (Die Liebe im Exil) gelesen, allmählich nimmt die Geschichte ein wenig Fahrt auf. Vielleicht nicht ganz schlecht, wenn bereits 25% des Buches gelesen sind. Ein paar Artikel in Al-Ahram gelesen oder besser überflogen. Tragisch wie schnell man manche Vokabeln wieder vergisst. 🙂 Den ersten Teil der Stieg Larson Trilogie im Libanon bestellt. Freue mich schon darauf. Man kann damit auch spielerisch noch einiges an nützlichem Vokabular lernen. 🙂
  • persisch : In Frankfurt in diversen persischen/afghanischen Läden auf der Suche nach spannender Literatur gewesen. Habe bei ein paar Gesprächen etwas verstanden. 🙂 Des nächste Buch wird „Mord im Regen“ von Raymond Chandler. Der Persischkurs dieses Semester wurde wegen zu weniger Teilnehmer abgesagt.
  • französisch: Einen sterbenslangweiligen Artikel in „Le Monde“ über die Reform der französischen Krankenkassen gelesen. Das nächste Mal gehe ich in den Teil mit internationaler Politik…. die örtliche Bücherei geplündert, auf der Suche nach einfachen Hörbüchern und Audiokursen.

Language Log: Teil 13

Nach einer insgesamt wenig erholsamen Vorlesungsfreien Zeit ein kleiner Statusbericht. Ab heute dann wieder öfter ein paar kleine Meldungen, da ich wieder durchgehend Internetzugang habe.
  • arabisch: Weitere Seiten in „al7ubb fil manfa“ und „alayyaam“ gelesen. Ein paar Emails geschrieben.
  • persisch: Leider zu wenig. Ein bisschen in Wörterbüchern geblättert. Einen Artikel in einer Zeitung überflogen.
  • französisch: Die „Große Lerngrammatik Französisch“ durchgearbeitet. Ein schönes Buch. Zusätzlich ein oder zwei Artikel in der écoute gelesen. Auf der Suche nach einfachen Podcasts für französisch. Werde demnächst mit einfachen Krimis anfangen.
  • türkisch: Den „Mini-Sprachkurs Türkisch“ von PONS durchgeblättert. Ganz hübsch gemacht, für die wenigen Seiten. Allerdings konnte ich mir nur die Dinge merken, die Konstruktionen im arabischen und persischen sehr ähnlich sind. Vielleicht irgendwann mal mehr.

Off-Topic: Die nächsten Tage folgt noch ein kleines Special zu den Landtagswahlen in Wien mit einem Fokus auf der Wahlwerbung und einer kleinen Einführung in ein paar Besonderheiten.