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Mission accomplished: هارى بوتر و حجر الفيلسوف

Endlich geschafft. Noch nicht einmal 4 Monaten habe ich mein erstes arabisches Buch gelesen.

Es handelt sich dabei um Harry Potter und der Stein der Weisen (هارى بوتر و حجر الفيلسوف). Meine enorme Lesegeschwindikeit von knapp einer Seite zu Anfang, konnte ich zum Ende hin immerhin auf etwa 8 Seiten pro Stunde steigern…. 😉

Vor allem aber habe ich eine große Anzahl von wichtigen Wörtern und Ausdrücken gelernt:

  • blauer Eisenhut: خانق الذئب
  • Werwolf: مستذئب
  • Vampir: مصاص دماء
  • Der deutsche Bergtroll (?) wird im arabischen zum Ghul des Gebirges:غول الجبال
  • sich räuspern: تنحنح
  • Mein persönlicher Favorit ist allerdings mit صملاخ الأذن das Ohrenschmalz ^^

Naja hier stehen neben anderen arabischen Büchern bereits die Bände 2-7.

Mal sehen, ob ich هارى بوتر و حجرة الأسرار innerhalb der nächsten drei Wochen bewältigen kann. 😉

Captain Abu Raed

Heißt ein jordanischer Film, der seit dem 12.03 auch in Deutschland in den Kinos läuft.
Es geht um einen älteren Mann, der am Flughafen Amman putzt und eines Tages eine Pilotenmütze im Abfall findet. Und bald darauf von den Kindern seines Viertels für einen echten Piloten gehalten wird.

Leider läuft der Film bislang nicht in Österreich. Was sich aber vielleicht noch ändert.

Die Bewertungen auf imdb lesen sich sehr vielversprechend. 😉

24 Stunden…

… sind einfach zu wenig pro Tag.

Neben den Vorlesungen und Übungsblättern und Aufgaben auch noch Jobben und Haushaltskrempel. Dann noch Lernen und neben Arabisch würde ich gerne noch mit einer weiteren Fremdsprache anfangen…

Naja dann muss Hindi vielleicht ein wenig langsamer angegangen werden. Immerhin kann ich schon Buchstaben malen.

Mein Wortschatz bei Arabisch nähert sich allmählich der 1000er Grenze. Noch zu wenig für Fernsehen und richtige Literatur, es reicht aber allmählich für erste Wikipedia-Artikel über Dinge, in denen ich mich auskenne. 😉

Es ist ein ausgesprochen befriedigendes Gefühl, wenn man in seltsamen Zeichen plötzlich einen Sinn erkennt. Lange genug hat es ja gedauert. Aber immerhin kann man mittlerweile meine arabischen Emails verstehen… 😉

Vielleicht ist aber auch nur das Leben zu kurz für all die spannenden Dinge, die man sich zu tun vorgenommen hat?

Die unendliche Geschichte…

Wie bereits auf hier und hier beschrieben, war die Einrichtung unseres Internetanschlusses beim ehemaligen österreichischen Staatsunternehmen nicht ganz einfach. Nachdem wir jetzt über 4 Monate darauf gewartet haben, dass man uns Internet, Telefon und Fernsehen einrichtet und unzähligen Anrufen von meiner Seite haben sie es tatsächlich noch fertig gebracht den ganzen Kram hin zu biegen.

Damit hätte die Sache erledigt sein können.

Heute bekamen wir durch Zufall die Post, die versehentlich an die alte Adresse geschickt wurde ausgehändigt. Darunter 3 Briefe des österreichischen Exmonopolisten.

Datiert auf den 8.3. Zugangsdaten für IPTV. Gleich zweimal… 😉

Nochmals zur Erinnerung: Ende Januar 08 haten wir dem Unternehmen per Einschreiben mitgeteilt, dass wir umziehen, inklusive neuer Adresse. Danach war Ende Februar ein Techniker in der falschen Wohnung um IPTV einzurichten.

Datiert auf den 12.03. Eine Mahnung über knapp 220€, da wir die Einrichtungsgebühr und irgendwelche Rechnungen nicht bezahlt hätten.

Dumm nur, dass zu diesem Zeitpunkt weder in der alten noch in der neuen Wohnung alle 3 Anschlüsse eingerichtet waren. Dumm auch, dass wir vor der ersten Mahnung nie eine Rechnung bekommen haben. Noch dümmer, dass die Mahnung an die alte Adresse geschickt wurde. Am dümmsten, dass das Unternehmen offensichtlich an solch eklatentem geistigen Dünnpfiff leidet, dass es die Einzugsermächtigung übersehen/vergessen/verschlampt/… hat.

Na gut. Ein Anruf bei der Hotline sollte das Problem ja aus der Wlt schaffen können. Die fälligen Gebühren seien mittlerweile auf 240€ angewachsen. Die nette Dame am Ende der Leitung verstünde aber eh nicht, warum uns eine Einrichtungsgebühr in Rechnung gestellt wurde… hätte wir eh unter keinen Unständen zahlen sollen. Was sie noch viel weniger verstand war, warum die Rechnungsabteilung immer noch die alten Adressdaten hatte, obwohl wir die neue Adresse bereits Ende Januar und seit dem, bei jedem der über 30 Telefonanrufe wieder bekannt gegeben haben.

Am allerwenigsten allerdings verstand sie, warum sich trotz unserer teilweise täglichen beschwerden per Telefon mit der Versicherung eines Rückrufes nie, und zwar wirklich nie, jemand bei uns gemeldet hat.

Wenigstens wurde mir zugesichert, dass die Mahnung zu erst einmal gestundet ist und später mit dem Vorgesetzten aufgelöst wird. Der ausstehende Rechnungsbetrag sollte sich spätestens bei der zweiten Rechnung normalisiert haben.

Allerdings traue ich dem Braten noch nicht ganz und werde also spätestens übermorgen nochmal bei dem Saftladen anrufen und mich nach dem aktuellen Stand der Angelegenheit erkundigen.

Im Moment kann ich allerdings jedem nur davon abraten etwas mit diesem Unternehmen zu tun zu haben. Ich habe wirklich selten soviel Dummheit und Unfähigkeit bei einem Dienstleister erlebt.

Ohne Internet.

Ich bin mittlerweile seit 4 Woche ohne Internet.
Die Telekom Austria bringt es leider nicht fertig, innerhalb von 50 Tagen einen analogen Telefonanschluss und einen DSL-Anschluss zu schalten.

Verglichen mit den voraussichtlich 127 Tagen, die wir auf einen Kabelfernsehenanschluss beim selben Anbieter warten müssen, ist das natürlich so gut wie nichts.

Auf Anrufe bei der Hotline und auch Emailanfragen wird entweder gar nicht, absolut sinnentlehrt oder leugnend reagiert.

Was hatte ich eigentlich erwartet… 😉

Update: Mittlerweile hat man uns angerufen und den Termin doch noch vorverlegen können. Zusätzlich werden uns die Aktivierungsgebühren von knapp 170€ erlassen. Immerhin etwas.

Ich werde alt…

Irgendwie macht es mir schon Sorgen, wenn ich die Werbebeilage eines Discounters nicht mehr verstehe:

XYZ Eintöpfe in Lebensmitteldosen sind hoch entwickelte Produkte, die alle Ansprüche an Convenience und Qualität erfüllen…

und auch dict.cc hilft hier nicht weiter. Convenience heißt:
Annehmlichkeit, Behagen, Komfort, Belieben, Bequemlichkeit, Dienlichkeit, Gutdünken, Nutzen, Vorteil, Zweckdienlichkeit und Zweckmäßigkeit.

So richtig gut passt eigenltich keines dieser Worte in den oberen Satz.

Aber immerhin weiß ich jetzt, das „convenience food“ Dosenfutter Fertignahrung bedeutet.