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GnuPG und OTR mit Kopete

So jetzt klappt wieder beides bei mir. Ich konnte einfach meine frühere Edgyversion von Kopete installieren und es geht ausgezeichnet. Jingle sollte eigentlich auch funktionieren.

Mittlerweile habe ich schon den zweiten OTR-User in meiner Liste. Allerdings sollten sich in der nächsten Zeit noch ein paar zu mustergültigen Verschlüsslern erziehen lassen.

Komplett verschlüsselt könnte man eventuell sogar wieder über die Nutzung von proprietären Protokollen nachdenken. Meinen Datenmüll dürfen sie gerne behalten.

Obwohl die Vorteile von offen spezifizierter Software natürlich deutlich über Sicherheitsaspekte hinausgehen, gibt es immer wieder alte Gewohnheitstiere denen ein Umdenken fast schon physische Schmerzen zu verursachen scheint. Schwierig, schwierig.

OTR der erste Test

Plugin installiert, Schlüssel unter den Plugins generiert und fertig. ^^

Sobald man die Konversation mit einem anderen OTR-User beginnt werden die Fingerprints und Keys ausgetauscht:

Sending Fingerprint…
11:42:24
Received Fingerprint…
11:42:30
Sending Signature…
11:42:30
Received Signature…
11:42:37
The conversation is now secure.
11:42:37

und schon kann verschlüsselt gechattet werden. Eigentlich fast zu einfach.
Vielleicht bekomme ich den Rest meiner Kontaktliste zu OTR, wenn sie schon nicht zu GnuPG zu überreden sind.

OTR und Kopete

Es gibt jetzt (endlich) ein OTR-Plugin für Kopete.
Macht einen schon recht soliden Eindruck. Mal sehen bis wann sich ein Testpartner findet.

Hier gibt es schonmal die benötigten Pakete für Ubuntu Feisty zum Download:

Mittlerweile gibt es auch fertig kompilierte Pakete für Edgy.

Und wer wie ich bei der Einrichtung von Truecrypt unter Feisty fast verzwiefelt ist, sollte sich diesen Post ansehen: ubuntuforums.org.

Update 2017: bitte verwendet künftig beispielsweise VeraCrypt, da TrueCrypt nicht mehr weiter entwickelt wird.

Ein kurzer Ausflug ;-)

Feisty installiert neu gestartet. Natürlich erkennt er keine Platten mehr. Foren gelesen, mkinitrd umgebastelt.
Darauf wollte er gar nicht mehr booten (Kernel Panic). 😉

Von CD-Rom kann ich sowieso nicht booten, da mein DVD-Laufwerk hin war. Booten von USB geht natürlich auch nicht.
Gott sei Dank habe ich in Wien einen Freakshop gefunden, in dem es interne DVD-Laufwerke für Notebooks gibt.

Jetzt werkelt bei mir ein Samsung statt dem Mashita-Klump. Mal sehen wie das mit den Sony-Rohlingen zu Recht kommt.

Insgesamt macht Feisty optisch einen soliden Eindruck. Allerdings hatte ich noch nicht sehr viel Zeit zum testen.

Feisty Fawn

1158 aktualisiert, 68 neu installiert, 9 zu entfernen und 0 nicht aktualisiert.
Es müssen noch 557MB von 884MB Archiven geholt werden.
Nach dem Auspacken werden 360MB Plattenplatz zusätzlich benutzt.

Mal sehen was das wird. Am Freitag erscheint offiziell die erste und einzige Betaversion. Die ehemaligen Ubuntuversionen waren auch in der Betaphase schon ziemlich stabil.

Kann also erstmal nicht schaden, dass ganze auszuprobieren.

Truecrypt, Ext3 und Windows

Tja, nachdem mein DVD-Brenner nicht geht musste ich ein paar Sachen auf einem anderen PC brennen.
Allerdings kann Windows normalerweise herzlich wenig mit ext3 anfangen.

Aber es gibt zwei Treiber, die Windows da ein wenig auf die Sprünge helfen. Ich habe mich für den OpenSourcetreiber ext2fsd entschieden. Zwar gibt es keinen sinnvollen Schreibmodus für ext3-Platten, dafür beherrscht er UTF8.

Truecrypt kann man sich ganz normal für Windows runterladen und hat dann sogar eine hübsche Gui. 😉

Damit kann die Platte dann auch unter Windows ausgelesen werden.

Mit Punkten in Dateinamen kommt Windows trotzdem immer noch nicht zu Recht. 😉

(Wann gibt es eigentlich mal eine brauchbare Truecrypt-Gui für KDE? Forcefield ist ja ein Gnome-Programm und das eigentlich Problem war, dass sich das Edgy-Paket nicht installieren ließ. Vielleicht muss ich es doch noch selber kompilieren oder aber auf Feisty warten.)

Update 2017: bitte verwendet künftig beispielsweise VeraCrypt, da TrueCrypt nicht mehr weiter entwickelt wird.

Ubuntu Dapper, Cryptdisks und das Booten

Ich ärgere mich seit fast einem halben Jahr, dass es beim booten unter Dapper keine automatische Passwortabfrage gibt, um meine verschlüsselten Platten einzubinden.

Heute bin ich wegen eines anderen Problemes auf die Lösung gestoßen:

Man ändere seine /etc/crypttab, damit sie am Ende so aussieht:

#
crypt /dev/hda5 none vol_id
home /dev/hda6 none vol_id
swap0 /dev/hda2 /dev/urandom swap

Dann klappt das ganze auch wieder.
Jetzt kann meine Freundin auch auf Edgy updaten. ^^

Digitalisieren von Musikkassetten

Auch heute noch gibt es eine ganze Menge Kassetten (MCs) die in irgendwelchen Ecken verstauben oder noch neu verkauft werden. Vor allem Lehrbuchverlage scheinen da ein wenig langsamer zu sein.

Es gibt aber auch gute Gründe diese Kassetten zu digitalisieren, sei es für als Sicherungskopie, weil man keinen Kassettenrekorder mehr hat oder aber weil man das ganze vom Ogg-Player 😉 hören will.

Meist ist die erste Hürde, dass viele Kompaktanlagen keinen „Line Out“ haben. Dumm gelaufen ist aber so.
Alternativ kann man natürlich über den Kopfhörerausgang und den „Line In“ am PC aufnehmen.

Die Wahrscheinlichkeit für Störgeräusche nimmt dadurch aber stark zu, vor allem ist mir ein penetrantes Fiepen aufgefallen, dass sich immer über die Aufnahme gelegt hat.

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich den Übeltäter gefunden habe. Audacity nimmt in Version 1.2.4 noch über OSS Signale entgegen. Erst ab Version 1.3.2 wird Alsa unterstützt.
Nachdem ich mir schnell diese Version kompiliert habe, klappte eine Aufnahme komplett unter störende Nebengeräusche. Das ganze ist allerdings auch reiner Text. Ob das nun den audiophilen Klassikliebhaber überzeugen kann weiß ich natürlich nicht. 😉

Vielleicht sind noch 2 Kleinigkeiten zu beachten:

Den Eingangspegel so klein wie möglich halten und nachher entrauschen.
Vielleicht bekommt man am Ende noch das restliche Klirren weg. Mal sehen.

Eventuell folgt demnächst ein Howto dazu.