Archiv der Kategorie: Linux

Sansa Clip, Ubuntu und ID3v2.4

Da der alte MP3/Ogg-Player meiner Freundin den Geist aufgegeben hat, genauer gesagt ist der Akku über den Jordan, haben wir einen Sandisk Sansa Clip mit 8GB Speicher gekauft.
Er ist einer, der immer noch wenigen Player, die vernünftig mit Ogg-Vorbis umgehen können und nebenbei lässt er sich auch als Massenspeicher unter Linux einbinden.
Als nette Zusatzidee speicher er die Position, bei Hörbüchern, wenn diese mit dem Tag „Audiobook“ versehen sind und im Ordner Audiobooks liegen.

Also das Ding aus dem Plastiksarg befreit, wofür man heut zu Tage fast schon schweres Werkzeug wie Brecheisen und ähnliches benötigt, und aufgeladen.
Danach schnell mit einer Hand voll Hörbücher befüllt und eingeschalten.

Dumm nur, dass die einzelnen Tracks nicht über die Ordnerstruktur angwählt werden können, sondern nur über Tags. Das ist hübsch, wenn man alles ordentlich mit Informationen wie Autor, Jahr, Cd versehen hat. Wenn nicht, ist es allerdings eine Katastrophe.

Um dieses Problem zu umschiffen, habe ich mit EasyTag alle Tags von 7 oder 8 Hörbücher ergänzt, umgestellt und, so dachte ich, reif für den neuen Player gemacht.

Aber nein, natürlich wieder totales Chaos in den Files. Auch der neue Amarok 2.0 verhielt sich mit den Tags seltsam. Mal waren die Stücke dem richtigen Autoren zugesordnet mal nicht, mal stimmte der Titel ein anderesmal nicht.

Nach einer knappen Stunde Suchen, nur gelegentlich unterbrochen durch den Wunsch das kleine Miststück oder sich selbst aus dem Fenster zu werfen, konnte ich schließlich eine Lösung finden.

Sandisk mag kein ID3v2.4, sondern nur die ältere Version ID3v2.3

Nachdem ich also nochmals alle ID-Tags umgewandelt hatte, haben die Hörbücher endlich, sowohl mit dem Sansa Clip, als auch mit dem Amarok funktioniert.

Ansonsten macht der Kleine einen ganz ordentlichen Eindruck, vor allem der Namensgebende Gürtelclip ist beim Sport sicher gut zu gebrauchen….

Rumänisch für Parley

Meine Vokabeldatei für Parley wurde mittlerweile auch ins rumänische übersetzt.

Vielen Dank dafür an Adrian Magda.

Damit enthält sie knapp 2000 Wörter in den Sprachen Englisch, Deutsch, Spanisch, Arabisch und Rumänisch.

Der Russischteil ist nach wie vor sehr gering und teilweise auch einfach falsch.

Da sich mittlerweile mehrere Leute daran beteiligen wollen und/oder es auch tun, habe ich ein SVN eingerichtet.

Die jeweils aktuellste Version erhält man mit

svn checkout http://www.floyd-online.com/parley /home/xyz/meintollerOrdner

Kritik, Anregungen, wüste Beschimpfungen bitte in die Kommentare.

Falls der Wunsch besteht sich zu beteiligen, bitte einfach eine Email.

IPA und Parley

Mittlerweile füge ich bei meiner Vokabeldatei für die arabischen Vokabeln die Aussprache gemäß des Internationalen Phonetischen Alphabets ein.
Ist auch noch einmal die Möglichkeit die Richtigkeit der Vokabeln zu überprüfen.

Im Arabischen ist da besonders wichtig, da normalerweise keine Vokale geschrieben werden und es Wörter gibt, die sich nur durch diese unterscheiden: ملك sind die Buchstaben m-l-k. Mit den Vokalen a-i wird daraus der König: malik مَلِِكْ. Mit den Vokalen a-a wird allerdings der Engel daraus: malak مَلَكْ.

Davon noch ganz unabhängig, gibt es auch noch ein Verb mit der Buchstabenfolge: besitzen مَلَكَ.

Zumindest beim lernen der Vokabeln sind Ausspracheregeln also essentiell. 😉

Ext3 und Vista

Da ich im Moment keinen DVD-Brenner habe, muss ich meine DVDs auf dem Laptop meines Mitbewohners brennen.
Natürlich ein neueres Modell mit Windows Vista.
Meine externen Platten laufen alle auf ext3, was Vista eigentlich nicht versteht und wofür es bislang auch keine Treiber gibt.
Ins Netzwerk kommt der Mitbewohner icht, weil es ein fieses Router-Firmware-Vermieter-Vista-Problem gibt, das bislang niemand lösen konnte.

Nach längerem Suchen habe ich aber doch noch eine Lösung gefunden:

Ext2 und Ext3 unter Windows Vista nutzen

Parley

Parley ist der Nachfolger von Kvoctrain und wird dieses in KDE4 ersetzen.

Für jede Vokabeldatei im .kvtml-Format lassen sich mehrere Sprachen auswählen. Die einzelnen Vokabeln lassen sich wieder bestimmten Lektionen zuordnen. Anfangs sieht das ganze aus wie eine normale Tabellenkalkulation.

[inspic=332,,fullscreen,400]

In einem gesonderten Grammatikmenü, lassen sich die verschiedenen Zeiten eingeben, sowie die Artikel und Pronomen festlegen.

[inspic=333,,fullscreen,400]

Mit einem Rechtsklick auf die jeweilige Vokabel lassen sich Wortarten, Aussprache sowie Konjugation und ähnliches einstellen. Es ist auch möglich den Wörtern Bild- oder Sounddateien zuzuordnen.

Unter „Practice“ lassen sich die jeweiligen Übungsarten ansteuern.

[inspic=334,,fullscreen,400]

Bislang gibt es 10 verschiedene Arten:

  • Mixed Letters
  • Multiple Choice
  • Written
  • Example Sentences
  • Paraphrase
  • Article Training
  • Comparison
  • Conjugation
  • Synonym
  • Antonym

Ein Beispiel für die Übung „Conjugation“:

[inspic=335,,fullscreen,400]

und hier ein Beispiel für die Übung „Mixed Letters“:

[inspic=336,,fullscreen,400]

Ingesamt mach Parley bislang einen sehr guten Eindruck und lässt sich auch schon ausgesprochen stabil verwenden.

Parley, KDE4 und andere kleine Probleme

Um mal ein paar Vokabeln vernünftig zu lernen oder aber wieder aufzufrischen, habe ich mir verschiedene Vokabeltrainer für KDE angesehen.

Da das klassische Kvoctrain weder besonders zeitgemäß ist, noch weiterentwickelt wird, habe ich mir unter Kubuntu 07.10 Parley installiert.

Innerhalb der letzten zwei Wochen haben sich dann in einer hübschen Datei immerhin knapp 1500 Vokabeln in 4 Sprachen angesammelt. Mit den unterschiedlichen Funktionen von Parley konnte man ziemlich entspannt Wörter lernen.

Einige Sachen wie zum Beispiel Deklinationen, Plural und Dualmöglichkeiten fehlen zwar noch, aber das wird in Zukunf wohl werden.

Dumm nur, dass KDE4 Beta3 unter Gutsy nicht mehr läuft:
parley: error while loading shared libraries: libkdeprint.so.5: cannot open shared object file: No such file or directory

Naja in ein paar Tagen gibt es den KDE 4 RC1, vielleicht geht das gnaze dann wieder.

Die .kvtml Datei für Parley kann man natürlich auch runterladen. Konjugationen sind noch nicht dabei, ebenso wie die jeweiligen Pluralformen. Es sind auch häufigere Updates zu erwarten. Die Liste enthält die Sprachen: Deutsch, Englisch (BE), Spanisch und Arabisch.

UMTS, Eplus, Nokia N95 und Ubuntu

Nachdem Datentarife immer günstiger werden, habe ich das ganze mal ausprobiert.
Das N95 per USB mit dem Laptop verbunden, ein flottes

sudo apt-get install wvdial

sorgt dann für die nötige Softwareunterstützung.

Die /etc/wvdial.conf sieht bei mir dann so aus:

[Dialer Defaults]
Init1 = ATZ
Init2 = ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0
Init3 = AT+CGDCONT=1,“IP“,“internet.eplus.de“,““,0,0
Carrier Check = no
Modem Type = USB Modem
ISDN = 0
Phone = *99#
Modem = /dev/ttyACM0
Username = eplus
Password = gprs
Baud = 460800

Ein kleines sudo wvdial bringt einen dann online:

–> WvDial: Internet dialer version 1.56
–> Cannot get information for serial port.
–> Initializing modem.
–> Sending: ATZ
ATZ
OK
–> Sending: ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0
ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0
OK
–> Sending: AT+CGDCONT=1,“IP“,“internet.eplus.de“,““,0,0
AT+CGDCONT=1,“IP“,“internet.eplus.de“,““,0,0
OK
–> Modem initialized.
–> Sending: ATDT*99#
–> Waiting for carrier.
ATDT*99#
CONNECT
~[7f]}#@!}!} } }2}#}$@#}!}$}%}“}&} }*} } g}%~
–> Carrier detected. Waiting for prompt.
~[7f]}#@!}!} } }2}#}$@#}!}$}%}“}&} }*} } g}%~
–> PPP negotiation detected.
–> Starting pppd at Wed Sep 5 11:38:05 2007
–> Pid of pppd: 16593
–> Using interface ppp0
–> pppd: x[08][06][08]?[05][06][08]8 [06][08]
–> pppd: x[08][06][08]?[05][06][08]8 [06][08]
–> pppd: x[08][06][08]?[05][06][08]8 [06][08]
–> pppd: x[08][06][08]?[05][06][08]8 [06][08]
–> local IP address 10.161.157.130
–> pppd: x[08][06][08]?[05][06][08]8 [06][08]
–> remote IP address 10.6.6.6
–> pppd: x[08][06][08]?[05][06][08]8 [06][08]
–> primary DNS address 212.23.97.2
–> pppd: x[08][06][08]?[05][06][08]8 [06][08]
–> secondary DNS address 212.23.97.3
–> pppd: x[08][06][08]?[05][06][08]8 [06][08]

Vorher sollte man allerdings die ehemalige Defaultroute ins Netz deaktivieren (Wenn man gerade eben schon per Wlan oder sonstigem online war.)
sudo route del default

Das einzige Problem ist jetzt nur noch, dass Eplus bei UMTS die Bilder durch einen Proxy jagt und runterskaliert. Eventuell kann man das irgendwie umgehen, oder sie ändern es in absehbarer Zeit noch. Mal sehen… 😉