Archiv der Kategorie: IT

Bis zu 1000 Ladezyklen

Vollmundig preist Apple die Akkus in ihren Notebooks. Bis zu 1000 Ladezyklen seien möglich, eine Haltbarkeit von bis zu 5 Jahren sei zu erreichen, da ausschließlich hochwertige Materialien und ausgeklügelte Schaltungen verwendet werden.

Letztlich läuft es aber dann doch wie bei den Telekommunikationsanbietern. Bis zu 16.000 Mbps sind möglich. Nachts, bei Vollmond, wenn das Kabel nach unten führt.
Akkuproblem?

„Dein neues Apple Notebook arbeitet mit einer fortschrittlichen Batteriechemie, die die Lebensdauer der Batterie verlängert. Die integrierte Batterie deines MacBook, MacBook Pro oder MacBook Air ist so ausgelegt, dass sie nach bis zu 1000 vollständigen Ladezyklen (Auf- und Entladungen) noch bis zu 80 % ihrer Originalkapazität zur Verfügung stellt. Außerdem reduziert die Adaptive Charging Technologie Verschleißerscheinungen der Batterie, sodass sie eine Lebensdauer von bis zu 5 Jahren erreicht.“ Quelle: apple.at

Warum verschlüsseln?

Vorratsdatenspeicherung, NSA-Skandal, Bundestrojaner.

Themen die uns in den letzten Wochen und Jahren immer wieder begegnet sind. Jedes Mal ging es dabei um neugierige Behörden und staatliche Stellen, die zum vermeintlichen Schutz der Bevölkerung bereit waren, diese zu überwachen. Stets unter der Annahme, dass ein weniger an Datenschutz automatisch ein mehr an Sicherheit sei.

Ich habe nichts zu verbergen

Die Standardantwort, falls jemand auf Datenschutz im Allgemeinen und Verschlüsselung im Besonderen angesprochen wird. Beim Bankgeheimnis sieht die Sache aber schnell anders aus, wie man zum Beispiel in Österreich sehen kann.

Aber selbst wenn man der Meinung sein sollte, gegenüber staatlichen Stellen nichts verbergen zu haben, lohnt sich eine Verschlüsselung. So kann man beispielsweise verhindern, dass eigene Emails von Fremden gelesen werden, Daten von gestohlenen Festplatten und Notebooks ausgelesen werden oder Unbefugte mit den Urlaubsfotos in der Cloud Unfug treiben.

Aber für mich interessiert sich doch eh keiner

Das Verschwinden in der Masse brachte früher eine gewisse Sicherheit vor Überwachung, zumindest in den meisten Staaten der Welt. In der heutigen Zeit mit günstigem Speicherplatz und billiger Rechenleistung ist es aber sehr leicht große Datenmenge zu speichern und oftmals auch auszuwerten. Daher wird es zunehmend attraktiv anstatt der Überwachung einzelner Übeltäter gleich große Teile der Kommunikation präventiv auszuwerten.

Gleichzeitig muss man leider davon ausgehen, dass Datenbestände, die einmal eingelegt sind, früher oder später auch zweckfremd eingesetzt werden. Die Verlockung scheint zu groß, als dass Politiker und Vertreter von Polizei und Geheimdiensten widerstehen könnten.

Datenschutz ist doch Sache der Politik

In der Tat regeln staatliche Gesetze und auch zwischenstaatliche Abkommen den Datenschutz in den meisten Ländern dieser Welt. In Deutschland beispielsweise das Datenschutzgesetz.

Dabei gibt es allerdings zwei Probleme. Zum einen regeln die staatlichen Datenschutzgesetze in vielen Fällen nur, was mit den Daten passiert, solange sie sich auf dem jeweiligen Staatsgebiet befinden. Der Server auf dem meine Emails liegen, muss also in Deutschland stehen oder zumindest muss es ein Emailanbieter sein, der deutschem Recht unterworfen ist. Oftmals ist das nicht der Fall. Daher gelten dann teilweise deutlich weniger strenge Datenschutzbestimmungen anderer Staaten.

Gleichzeitig ist die staatliche Gesetzgebung in allen Bereichen unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt. Adresshändler, Marketing-Unternehmen, Anbieter sozialer Netzwerke, aber auch staatliche Stellen haben ein Interesse an richtigen und vor allem auch nutzbaren persönlichen Daten, da entweder ihr Einkommen oder aber ihre Existenzberechtigung davon abhängt. Nicht immer setzen sich daher Vertreter eines strengen Datenschutzes durch.

Aber Verschlüsselung ist doch so kompliziert

Eine normale Email kann auf dem Weg zwischen Sender und Empfänger von jeder Zwischenstation gelesen und verändert werden. Sie entspricht damit einer Postkarte, auf die mit Bleistift eine Nachricht geschrieben wurde. Ähnliches trifft auf viele Chatprogramme zu, solange die Verbindung zum Server nicht verschlüsselt wird.

Um sicher zu gehen, dass zum einen die eigentliche Nachricht nicht verändert und zum anderen auch unterwegs nicht von Dritten gelesen wurde, kann man Emails, Chats und mit einigem Aufwand auch SMS und Sprachnachrichten verschlüsseln. Ebenso kann man einzelne Dateien oder auch ganze Festplatten verschlüsseln, um zu verhindern, dass sie von dritten gelesen und geändert werden.

Anders als viele glauben, ist das nicht besonders schwierig. Sowohl für Emails und für Chats aber auch auch für ganze Verzeichnisse und Datenträger gibt es gute und kostenlose Software, die einfach zu bedienen ist.

In den nächsten Wochen werden dazu Stück für Stück Anleitungen veröffentlicht, die exemplarisch für Mac OS X und Windows zeigen, wie es geht.

Wie man ein sicheres Passwort erstellt

In vielen Fällen verhindert ein gut gewähltes, sicheres Passwort, dass Unberechtigte Zugriff auf Daten bekommen. Sei es das Passwort des Betriebssystems, des Emailkontos oder des Mobiltelefons. Oft hat man es aber mit reichlich schlecht gewählten Passwörtern zu tun. So das mittlerweile legendär gewordenene asdf, Kombinationen wie qwertz1234 oder aber Kombinationen aus Vornamen und dem Geburtsdatum, dem eigenen oder der nahestehender Personen.

Die allermeisten dieser Passwörter lassen sich schnell und ohne großen Aufwand knacken. Daher ist es wichtig Passwörter sorgsam auszuwählen, so dass sie nicht erraten oder aber durch einfaches probieren herausgefunden werden können.

An einem kleinen Beispiel möchte ich verdeutlichen, wie man leicht und schnell ein gutes Passwort erstellt. Weiterlesen

Sansa Clip, Ubuntu und ID3v2.4

Da der alte MP3/Ogg-Player meiner Freundin den Geist aufgegeben hat, genauer gesagt ist der Akku über den Jordan, haben wir einen Sandisk Sansa Clip mit 8GB Speicher gekauft.
Er ist einer, der immer noch wenigen Player, die vernünftig mit Ogg-Vorbis umgehen können und nebenbei lässt er sich auch als Massenspeicher unter Linux einbinden.
Als nette Zusatzidee speicher er die Position, bei Hörbüchern, wenn diese mit dem Tag „Audiobook“ versehen sind und im Ordner Audiobooks liegen.

Also das Ding aus dem Plastiksarg befreit, wofür man heut zu Tage fast schon schweres Werkzeug wie Brecheisen und ähnliches benötigt, und aufgeladen.
Danach schnell mit einer Hand voll Hörbücher befüllt und eingeschalten.

Dumm nur, dass die einzelnen Tracks nicht über die Ordnerstruktur angwählt werden können, sondern nur über Tags. Das ist hübsch, wenn man alles ordentlich mit Informationen wie Autor, Jahr, Cd versehen hat. Wenn nicht, ist es allerdings eine Katastrophe.

Um dieses Problem zu umschiffen, habe ich mit EasyTag alle Tags von 7 oder 8 Hörbücher ergänzt, umgestellt und, so dachte ich, reif für den neuen Player gemacht.

Aber nein, natürlich wieder totales Chaos in den Files. Auch der neue Amarok 2.0 verhielt sich mit den Tags seltsam. Mal waren die Stücke dem richtigen Autoren zugesordnet mal nicht, mal stimmte der Titel ein anderesmal nicht.

Nach einer knappen Stunde Suchen, nur gelegentlich unterbrochen durch den Wunsch das kleine Miststück oder sich selbst aus dem Fenster zu werfen, konnte ich schließlich eine Lösung finden.

Sandisk mag kein ID3v2.4, sondern nur die ältere Version ID3v2.3

Nachdem ich also nochmals alle ID-Tags umgewandelt hatte, haben die Hörbücher endlich, sowohl mit dem Sansa Clip, als auch mit dem Amarok funktioniert.

Ansonsten macht der Kleine einen ganz ordentlichen Eindruck, vor allem der Namensgebende Gürtelclip ist beim Sport sicher gut zu gebrauchen….

Rumänisch für Parley

Meine Vokabeldatei für Parley wurde mittlerweile auch ins rumänische übersetzt.

Vielen Dank dafür an Adrian Magda.

Damit enthält sie knapp 2000 Wörter in den Sprachen Englisch, Deutsch, Spanisch, Arabisch und Rumänisch.

Der Russischteil ist nach wie vor sehr gering und teilweise auch einfach falsch.

Da sich mittlerweile mehrere Leute daran beteiligen wollen und/oder es auch tun, habe ich ein SVN eingerichtet.

Die jeweils aktuellste Version erhält man mit

svn checkout http://www.floyd-online.com/parley /home/xyz/meintollerOrdner

Kritik, Anregungen, wüste Beschimpfungen bitte in die Kommentare.

Falls der Wunsch besteht sich zu beteiligen, bitte einfach eine Email.

IPA und Parley

Mittlerweile füge ich bei meiner Vokabeldatei für die arabischen Vokabeln die Aussprache gemäß des Internationalen Phonetischen Alphabets ein.
Ist auch noch einmal die Möglichkeit die Richtigkeit der Vokabeln zu überprüfen.

Im Arabischen ist da besonders wichtig, da normalerweise keine Vokale geschrieben werden und es Wörter gibt, die sich nur durch diese unterscheiden: ملك sind die Buchstaben m-l-k. Mit den Vokalen a-i wird daraus der König: malik مَلِِكْ. Mit den Vokalen a-a wird allerdings der Engel daraus: malak مَلَكْ.

Davon noch ganz unabhängig, gibt es auch noch ein Verb mit der Buchstabenfolge: besitzen مَلَكَ.

Zumindest beim lernen der Vokabeln sind Ausspracheregeln also essentiell. 😉

Ext3 und Vista

Da ich im Moment keinen DVD-Brenner habe, muss ich meine DVDs auf dem Laptop meines Mitbewohners brennen.
Natürlich ein neueres Modell mit Windows Vista.
Meine externen Platten laufen alle auf ext3, was Vista eigentlich nicht versteht und wofür es bislang auch keine Treiber gibt.
Ins Netzwerk kommt der Mitbewohner icht, weil es ein fieses Router-Firmware-Vermieter-Vista-Problem gibt, das bislang niemand lösen konnte.

Nach längerem Suchen habe ich aber doch noch eine Lösung gefunden:

Ext2 und Ext3 unter Windows Vista nutzen

Wieder Probleme mit Samsung

Diesmal hat es den MP3-Player erwischt.
Einmal formatiert, dann ließ er sich nicht mehr einschalten. Die Idee einfach die Firmware neu aufzuspielen lag nahe, da das bereits öfter funktioniert hatte.

Also WinXP einmal per Vmware und auf einem anderen PC, sowie einmal Windows Vista auf einem Laptop gebootet.
Den Player im Recoverymodus eingesteckt und das Upgrade gestartet.

BüBiep: Sigmatel3500 (Player Wiederhertsellungsblabla) erkannt
BüBiep: Player im Recoverymodus erkannst, Wiederherstellung gestartet
-Akku wird mittlerweile geladen.-
BüBiep: Es öffnet sich ein Explorerfenster, damit kann ich den Player bespielen.
Kaum ziehe ich den Player ab, geht nichts mehr. Lässt sich nicht anschalten, absolut tote Hose.
Die Firmware kann ich nicht updaten, da mir immer die Wiederherstellung dazwischen funkt.

So ein Schrott… Ach ja unter Vista funktioniert das tolle Samsungprogramm erst gar nicht.

Naja jetzt benutze ich mein Handy für das abspielen von .ogg und der Player wandert demnächst in den Müll.