Archiv der Kategorie: Fotografie

Die Welt ist rund: Opteka Fisheye an Canon EOS 6D

Das Opteka 5.5mm Fisheye-Objektiv, das baugleich zu Walimex oder Samyang Fisheye-Objektiven zu sein scheint, ist eigentlich für APS-C-Sensoren gedacht. Bei Canon also für die drei und zweistellige EOS-Varianten oder die 7D bzw. 7D II.

Allerdings lässt sich das Objektiv auch bei Kameras mit Kleinbildsensor verwenden. Sogar an der Canon 6D bzw. 5D sind die Ergebnisse durchaus brauchbar.

Die Randbereiche des Bildes sind dann entsprechend schwarz und es werden Teile des Objektivs selbst auf dem Sensor abgebildet – aber aktuelle Kameras bieten genug Reserven, um Teile des Bildes wegzuschneiden. Ohne Sonnenblende erhält man die größte verwertbare Bildfläche auf dem Sensor:

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Opteka 6.5 mm an EOS 6D ohne Sonnenblende

Die Farben sind kräftig, bei kleinen Blenden erhält man auch die typischen Sonnenstrahlen. An den Rändern treten Spiegelungen und Purple fringing auf – die sich aber bequem wegschneiden lassen.

Bei aufgesteckter Sonnenblende, wird das Bild zusätzlich an den Seiten beschnitten. Die verwertbare Bildfläche wird damit kleiner.

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Opteka 6.5mm an EOS 6D mit Sonnenblende (Hochformat)

 

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Opteka 6.5mm an EOS 6D mit Sonnenblende (Querformat)

 

Mach es länger! – Canon 300/4 L und Kenko Telekonverter

Ein Problem, das jeder Fotograf kennen wird: Wenn das Objekt der fotografischen Begierde zu klein oder zu weit entfernt ist, hilft nur der Fußzoom oder mehr Brennweite. Bei Wildtieren unterschreitet man bei der Pirsch aber schnell die Fluchtdistanz und damit steht man allein auf weiter Flur.

Abhilfe schaffen hier hohe Brennweiten jenseits der 300mm. Allerdings sind diese für Hobbyfotografen meist zu teuer und bringen auch reichlich Gewicht auf die Waage. Nützlich sind daher Telekonverter, eine Art Kleinstobjektiv mit einer Linse, das zwischen Kamera und Objektive gesteckt werden kann. Damit steigt je nach Modell die Brennweite auf den 1,5-fachen oder 2-fachen Wert. Aus 300mm werden so 450mm oder sogar 600mm und das zum kleinen Preis. Mit 600mm kann man die meisten Wildtiere auch noch aus sicherer Distanz formatfüllend ins Bild holen.

Rein theoretisch lassen sich auch mehrere Telekonverter miteinander kombinieren. Aus einem 300mm Objektiv werden so mit einem 1,5-fachen und einem 2-fachen Telekonverter großzügige 900mm Brennweite. Damit wäre man auch bei der Vogelfotografie auf der sicheren Seite.

Aber wie überall im Leben werden die Vorteile der Telekonverter  mit Abstrichen anderswo erkauft, in diesem Fall bei der Bildqualität. Mit jedem Telekonverter sinkt die Abbildungsleistung – das Bild wird also weniger scharf. Zusätzlich kommt weniger Licht auf den Sensor. Ein 1,5-facher Telekonverter senkt die maximale Offenblende um eine Stufe (z.B. von 4.0 auf 5.6), ein  2-facher Telekonverter verringert die Offenblende gleich um 2 Stufen (z.B. von 4.0 auf 8.0).

Daher müssen die Vor- und Nachteile für den jeweiligen Einsatzzweck abgewogen werden. Im Zweifel ist ein Bild (wenn auch weniger scharf) meist besser als kein Bild.

Die unten aufgeführten Beispielbilder geben einen Eindruck, was mit einer EOS 6D, einem Canon 300mm/4L und einem Stativ möglich ist. Alle Bildausschnitte sind im Verhältnis 1:1 abgebildet.

300/4 L mit f 8.0 1/640 ISO 800

EF 300/4 L

EF 300/4 L

300/ 4L mi 1,5X Teleplus MC mit f 8.0 1/320 ISO 800

EF 300/4 L + Kenko 1.5X Teleplus MC

EF 300/4 L + Kenko 1.5X Teleplus MC

300/4L mit 2X Teleplus Pro 300 mit f 8.0 1/200 ISO 1600

EF 300/4 L + Kenko 2X Teleplus Pro 300

EF 300/4 L + Kenko 2X Teleplus Pro 300

300/4L mit beiden Telekonvertern mit f 8.0 1/320 ISO 6400 (Autofokus selbst abgeklebt nicht mehr möglich)

EF 300/4 L + Kenko 1.5X Teleplus MC + Kenko 2X Teleplus Pro 300

EF 300/4 L + Kenko 1.5X Teleplus MC + Kenko 2X Teleplus Pro 300

Gaisbergrennen 2014

Das Gaisbergrennen in Salzburg fand zwischen 1929 und 1969 regelmäßig statt. Als klassisches Bergrennen war es das Ziel, möglichst schnell auf den 1287 Meter hohen Salzburger Hausberg zu kommen. Unter anderem auf Grund mehrerer tödlicher Unfälle wurde das Rennen Ende der 60er Jahre eingestellt.

Zur großen Freude der Oldtimer-Fans gibt es seit 2003 eine Neuauflage des historischen Rennens. Um die Sicherheit der Fahrer braucht man sich heute weniger Gedanken zu machen. Die Wertung richtet sich nicht mehr nach der schnellsten Bergfahrt, sondern nach der Gleichmäßigkeit, mit der die Strecke zurückgelegt wird. Um den Charme des Gaisbergrennens wieder aufleben zu lassen, sind trotzdem nur Fahrzeuge zugelassen, die vor 1969 gebaut wurden. Auch 2014 wurden die zumeist offenen Fahrzeuge bei strömenden Regen auf dem Salzburger Residenzplatz präsentiert, bevor um 15:00 Uhr der Stadt Grand Prix begann.

Bewerbungsbilder selbst machen

Portraits und Bewerbungsbilder kann man vom Fotografen machen lassen. Oft garantiert das eine ordentliche Qualität, gelegentlich werden sie sogar sehr gut. Alternativ dazu, falls die Ansprüche nicht ganz so hoch sein sollten oder die Zeit besonders knapp, kann man sich auch in eine Fotobox am Bahnhof setzen und dort sein Glück versuchen.

Ein wenig fotografische Ausrüstung vorausgesetzt, kann man solche Dinge aber auch selbst in die Hand nehmen. Theoretisch kommt man hierbei sogar ohne Helfer aus, obwohl diese die Aufnahmen deutlich erleichtern.

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