Die unendliche Geschichte…

Wie bereits auf hier und hier beschrieben, war die Einrichtung unseres Internetanschlusses beim ehemaligen österreichischen Staatsunternehmen nicht ganz einfach. Nachdem wir jetzt über 4 Monate darauf gewartet haben, dass man uns Internet, Telefon und Fernsehen einrichtet und unzähligen Anrufen von meiner Seite haben sie es tatsächlich noch fertig gebracht den ganzen Kram hin zu biegen.

Damit hätte die Sache erledigt sein können.

Heute bekamen wir durch Zufall die Post, die versehentlich an die alte Adresse geschickt wurde ausgehändigt. Darunter 3 Briefe des österreichischen Exmonopolisten.

Datiert auf den 8.3. Zugangsdaten für IPTV. Gleich zweimal… 😉

Nochmals zur Erinnerung: Ende Januar 08 haten wir dem Unternehmen per Einschreiben mitgeteilt, dass wir umziehen, inklusive neuer Adresse. Danach war Ende Februar ein Techniker in der falschen Wohnung um IPTV einzurichten.

Datiert auf den 12.03. Eine Mahnung über knapp 220€, da wir die Einrichtungsgebühr und irgendwelche Rechnungen nicht bezahlt hätten.

Dumm nur, dass zu diesem Zeitpunkt weder in der alten noch in der neuen Wohnung alle 3 Anschlüsse eingerichtet waren. Dumm auch, dass wir vor der ersten Mahnung nie eine Rechnung bekommen haben. Noch dümmer, dass die Mahnung an die alte Adresse geschickt wurde. Am dümmsten, dass das Unternehmen offensichtlich an solch eklatentem geistigen Dünnpfiff leidet, dass es die Einzugsermächtigung übersehen/vergessen/verschlampt/… hat.

Na gut. Ein Anruf bei der Hotline sollte das Problem ja aus der Wlt schaffen können. Die fälligen Gebühren seien mittlerweile auf 240€ angewachsen. Die nette Dame am Ende der Leitung verstünde aber eh nicht, warum uns eine Einrichtungsgebühr in Rechnung gestellt wurde… hätte wir eh unter keinen Unständen zahlen sollen. Was sie noch viel weniger verstand war, warum die Rechnungsabteilung immer noch die alten Adressdaten hatte, obwohl wir die neue Adresse bereits Ende Januar und seit dem, bei jedem der über 30 Telefonanrufe wieder bekannt gegeben haben.

Am allerwenigsten allerdings verstand sie, warum sich trotz unserer teilweise täglichen beschwerden per Telefon mit der Versicherung eines Rückrufes nie, und zwar wirklich nie, jemand bei uns gemeldet hat.

Wenigstens wurde mir zugesichert, dass die Mahnung zu erst einmal gestundet ist und später mit dem Vorgesetzten aufgelöst wird. Der ausstehende Rechnungsbetrag sollte sich spätestens bei der zweiten Rechnung normalisiert haben.

Allerdings traue ich dem Braten noch nicht ganz und werde also spätestens übermorgen nochmal bei dem Saftladen anrufen und mich nach dem aktuellen Stand der Angelegenheit erkundigen.

Im Moment kann ich allerdings jedem nur davon abraten etwas mit diesem Unternehmen zu tun zu haben. Ich habe wirklich selten soviel Dummheit und Unfähigkeit bei einem Dienstleister erlebt.

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