Warum Videoüberwachung nutzlos ist…

Oder vieleicht besser: Warum Videoüberwachung alleine absolut dämlich ist: In der Münchner U-Bahn herrschen offenbar raue Sitten. Da werden Senioren, Männer und Frauen halb tot geprügelt, angegriffen oder bedrängt. Alles Taten, die weder verteidigt noch gerechtfertigt werden sollen.
Das einzige was mich stutzig macht ist, warum man zwar von all diesen Vorfällen eine Menge an Videomaterial vorführt, aber zur Tatzeit offenbar niemand die Monitore überwacht hat.
Da werden Hunderttausende von Euro ausgegeben, um die Bahnhöfe zu überwachen, aber so sehr am Personal gespart, dass man erst nach der Tat auf die Bänder schaut. Vielleicht kann man damit nachher die Täter finden und überführen, ein wirklicher Gewinn an Sicherheit ist das aber nicht. Ein echter Gewinn an Sicherheit wäre es, wenn es ausreichend Personal gäbe, das solche Vorfälle registriert und auch eingreift. Aber vermutlich ist die Illusion von Sicherheit, oder im „Politikersprech“ die „gefühlte Sicherheit“ trotz allem billiger und mit weniger Aufwand zu haben als Personal

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