Wie könnte der Bundestrojaner funktionieren

Eine hübsche Erklärung bietet dazu die Zeit.
Der Text ist durchaus auch Anfängergeeignet.

Und die theoretischen Schutzmaßnahmen sind die üblichen:

  • Sichere Passwörter
  • Verschlüsselte Kommunikation
  • Gute Firewall
  • Keine unnützen Dienste laufen lassen
  • Idealerweise freie Betriebssysteme verwenden
  • Regelmäßige, signierte Sicherheitsupdates
  • Vernünftige Viren- und Malwarescanner
  • Der Großzügige Verzicht auf Spyware

Sollten ja eigentlich Selbstverständlichkeiten sein…. sollten.

2 Gedanken zu „Wie könnte der Bundestrojaner funktionieren

  1. Oli

    Hmm kurzum mittels Dummheit/Ignoranz 🙂

    -gute Firewall

    Gibts nicht, wer möchte kann die gängigen PFWs deaktivieren bzw. leicht umgehen. Was anderes wäre der physisch getrennte Rechner, der als Zugang zum Netz fungiert und mit Linux/BSD und entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen bestückt ist … Stichwort IP Filter, snort, tripwire …

    -Verschlüsselte Kommunikation

    Ja, macht keiner ob der Bequemlichkeit.

    -Idealerweise freie Betriebssysteme verwenden

    war immer mein Kredo, bis ich bemerkte das diese auch nicht Sinn machen, fehlt denn die Ahnung und das kann in puncto Sicherheit fatal sein.

    -Vernünftige Viren- und Malwarescanner

    Das bringt gar nichts. Das ist wie mit dem Glauben ob einer Grippeimpfung gegen eine reguläre Erkältung oder gar Variationen der Grippeviren gefeit zu sein. Bei beiden gilt, ob Mensch oder Maschine, man hat nur ein Mittel gegen die seit langem bekannten Schädlinge. Bei Variationen versagt meist die Heuristik bzw. vice versa das Immunsystem. Die Herstellung neuer und sicherer Methoden, um technische als auch biologische Schädlinge einzudämmen dauert seine Zeit, bis dahin ist der Virus mutiert.

    -Der Großzügige Verzicht auf Spyware

    Der wichtigste Punkt … Hirn! Denn dann klappts auch mit Windows z.B., freie Betriebssysteme bieten u.U. nur die bessere Vorraussetzung, irgendeine kleine Wald- u. Wiesendistro ist per se auch nicht sicher, da man nicht weiß wie sorgfältig diejenigen bei der Erstellung vorgehen bzw. ob überhaupt im weiteren Verlauf an Sicherheit gedacht wird. Ein unbedachter Patch hier, ein leichtfertig installiertes Programm dort und schwupps hat man auch unter freien Betriebssystem Löcher groß wie Scheunentore. Wirklich effizient ist nur der eigene Kopf und den muß man eben mit Wissen füttern.

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  2. floyd Beitragsautor

    Natürlich wäre es optimal, wenn die Leute genug Ahnung hätten um sich selbst zu schützen.

    Allerdings ist das bei der Masse der Menschen nicht der Fall. Ein Stück weit verstehe ich die Aufgabe von Blogs wie diesem darin, auch dem technisch eher unversierten die Problematik klar zu machen und ihm Möglichkeiten zu geben seine Privatsphäre zu schützen.

    Freilich ist das nicht der absolut sichere Zustand, allerdings ist die Mehrheit der Menschen die ich kenne mit Maßnahmen wie Festplattenverschlüsselung, aufsetzen einer vernünftigen Hardware-Firewall, ja sogar dem kompilieren eines Kernels schlicht überfordert.

    Die Möglichkeiten die ich oben genannt haben bieten zumindest ein Minimum an Sicherheit, wenn auch teilweise natürlich trügerischer Sicherheit. Aber zumindest wäre es ein Anfang wenn dieses Niveau in der breiten Masse erreicht würde.

    Natürlich ist das vermutlich größte Problem, nicht nur in der IT, die menschliche Faul- und Dummheit. Allerdings dürfte sich daran nicht viel ändern. 😉

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