Archiv für den Monat: März 2007

Mobil blitzen

Gar nicht so einfach in der Pampa sinnvoll zu blitzen.
Studioblitze brauchen meist eine Steckdose in der Umgebung, damit sei funktionieren. Natürlich gibt es auch tragbare Blitzsysteme oder man kann mehrere Kompaktblitze verwenden, allerdings sind die ersten realativ teuer und die zweiten eher leistungsschwach.

Wenn man nun schon normale Studioblitze zu Hause hat, könnte man meinen, dass es doch einfach Akkus oder Generatoren geben müsste an denen man sie einstöpseln kann. Allerdings gibt es auch hier wieder das Problem, dass Blitze beim aufladen innerhalb kurzer Zeit enorm viel Energie benötigen und damit jede gängige Autobatterie oder kleinere Generatoren in den Tod reißen.

Nach langer Suche habe ich in der Fotocommunity aber einen recht brauchbaren Tipp gefunden. Der Hersteller Innovatronix bietet mehrere Akkus speziell für Studioblitze an, diese sind auf die kurzen hohen Belastungen optimiert. Allerdings kommt zu den angegebenen Preisen noch Zoll hinzu.

Alternativ kann man auch eine klassische USV verwenden. Zumindest das Modell UPS PowerMust 1000 USB von Mustek scheinen sich dafür zu eignen. Das ganze kommt dann auch ein wenig günstiger und man kann sie im Zweifel auch anders verwenden.

Laut Berichten von Mitgliedern der Fotocommunity lassen sich mit beiden Geräten mehrere hundert Blitze pro Ladung auslösen. Natürlich sollte man das dazu das Einstelllicht ausmachen.

Digikam

Digikam entwickelt sich immer mehr zu einer Topbildverwaltung.

Vor allem die Rawunterstützung und die Unterstützung von Farbprofilen sind sehr wünschenswert.

Farbprofile muss ich demnächst mal testen, ein kleines Howto folgt dazu noch.

Changes from 0.8.2 to 0.9.1:

  • 16 bits/color/pixels image support
  • Full color management supportNative JPEG-2000 support
  • Takernote and IPTC metadata support
  • Geolocalization of photograph
  • Sidebars used everywhere
  • Advanced RAW pictures decoding settings
  • Fast preview of RAW pictures
  • Metadata support for RAW pictures
  • New advanced options to download pictures from camera
  • New advanced options to manage picture Tags

Ein kleiner Rhetorikkurs

Was sagt man, wenn man nichts mehr sagen kann?

Teil 1: Die Nullaussage

Die Bundesregierung antwortet auf eine kleine Anfrage zu Theseus:

Die Bundesregierung teilte mit, dass weder Quaero und Theseus eine Alternative zu Google werden soll. Man wolle vielmehr auf eine „Infrastruktur des Wissens“ abbilden.

Das System soll semantische, also die Wortbedeutung betreffende Verfahren einsetzen. und in vielversprechenden Anwendungsfeldern erprobt werden.

via: golem.de

Teil 2: Partielle Wahrnehmung

(Sehr nützlich bei unangenehmen Themen…)

Herr Ziercke im Gespräch mit der Taz:

Sie räumen aber ein, dass die heimliche Durchsuchung von privaten Computern eine neue Dimension der staatlichen Überwachung darstellt?

Im Kern geht es nur darum, den von den Schwerstkriminellen bereits vollzogenen digitalen Quantensprung aufzuholen. Diese verlagern ihre Kommunikation konsequent in das Internet.

Irgendwie scheint auch niemand so recht zu begreifen, dass Quanten nicht besonders weit springen.

Teil 3: Ignoranz

An Herrn Ziercke ging die Frage nach den Schlüsselwörtern.
Das interessierte mich, wie eine kleine Software ohne alle Daten zu kopieren, selbstständig irgendwas belastendes finden kann durch die Suche nach Schlüsselwörtern. Immerhin ein starkes Argument, dass durch die Verwendung dieser Technik die Privatsphäre ja gewährleistet sei. Ich meinte, dass bei der normalen Telefonüberwachung dies auch nicht möglich sei. Die Überwachten würden einfach von â??Geburtstagâ? anstatt von â??Attentatâ? reden.
(Antwort Frage wurde nicht beantwortet).

via: netzpolitik.org

Teil 4: Flucht

Beim diesjährigen Versuch des Chaos Computer Club (CCC), dem Landesamt für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen ein symbolisches Trojanisches Pferd zu überreichen, stießen die verblüfften Chaoten auf einen leeren Stand. Das zuvor über den Besuch informierte Standpersonal des Verfassungsschutzes hatte offenbar mitsamt allen Plakaten und Broschüren die Flucht ergriffen.

via: ccc.de

GnuPG und OTR mit Kopete

So jetzt klappt wieder beides bei mir. Ich konnte einfach meine frühere Edgyversion von Kopete installieren und es geht ausgezeichnet. Jingle sollte eigentlich auch funktionieren.

Mittlerweile habe ich schon den zweiten OTR-User in meiner Liste. Allerdings sollten sich in der nächsten Zeit noch ein paar zu mustergültigen Verschlüsslern erziehen lassen.

Komplett verschlüsselt könnte man eventuell sogar wieder über die Nutzung von proprietären Protokollen nachdenken. Meinen Datenmüll dürfen sie gerne behalten.

Obwohl die Vorteile von offen spezifizierter Software natürlich deutlich über Sicherheitsaspekte hinausgehen, gibt es immer wieder alte Gewohnheitstiere denen ein Umdenken fast schon physische Schmerzen zu verursachen scheint. Schwierig, schwierig.

OTR der erste Test

Plugin installiert, Schlüssel unter den Plugins generiert und fertig. ^^

Sobald man die Konversation mit einem anderen OTR-User beginnt werden die Fingerprints und Keys ausgetauscht:

Sending Fingerprint…
11:42:24
Received Fingerprint…
11:42:30
Sending Signature…
11:42:30
Received Signature…
11:42:37
The conversation is now secure.
11:42:37

und schon kann verschlüsselt gechattet werden. Eigentlich fast zu einfach.
Vielleicht bekomme ich den Rest meiner Kontaktliste zu OTR, wenn sie schon nicht zu GnuPG zu überreden sind.

OTR und Kopete

Es gibt jetzt (endlich) ein OTR-Plugin für Kopete.
Macht einen schon recht soliden Eindruck. Mal sehen bis wann sich ein Testpartner findet.

Hier gibt es schonmal die benötigten Pakete für Ubuntu Feisty zum Download:

Mittlerweile gibt es auch fertig kompilierte Pakete für Edgy.

Und wer wie ich bei der Einrichtung von Truecrypt unter Feisty fast verzwiefelt ist, sollte sich diesen Post ansehen: ubuntuforums.org.

Update 2017: bitte verwendet künftig beispielsweise VeraCrypt, da TrueCrypt nicht mehr weiter entwickelt wird.

Ein kurzer Ausflug ;-)

Feisty installiert neu gestartet. Natürlich erkennt er keine Platten mehr. Foren gelesen, mkinitrd umgebastelt.
Darauf wollte er gar nicht mehr booten (Kernel Panic). 😉

Von CD-Rom kann ich sowieso nicht booten, da mein DVD-Laufwerk hin war. Booten von USB geht natürlich auch nicht.
Gott sei Dank habe ich in Wien einen Freakshop gefunden, in dem es interne DVD-Laufwerke für Notebooks gibt.

Jetzt werkelt bei mir ein Samsung statt dem Mashita-Klump. Mal sehen wie das mit den Sony-Rohlingen zu Recht kommt.

Insgesamt macht Feisty optisch einen soliden Eindruck. Allerdings hatte ich noch nicht sehr viel Zeit zum testen.

Feisty Fawn

1158 aktualisiert, 68 neu installiert, 9 zu entfernen und 0 nicht aktualisiert.
Es müssen noch 557MB von 884MB Archiven geholt werden.
Nach dem Auspacken werden 360MB Plattenplatz zusätzlich benutzt.

Mal sehen was das wird. Am Freitag erscheint offiziell die erste und einzige Betaversion. Die ehemaligen Ubuntuversionen waren auch in der Betaphase schon ziemlich stabil.

Kann also erstmal nicht schaden, dass ganze auszuprobieren.