Frau Schavan packt die Angst

Wie unter anderem auch bei Zeit-Online zu lesen ist, gibt es einen neuen Appetizer für die „Sicherheitsforschung“ (Kameras,…).

Technologisch allein rückt man dem Terror nie zu Leibe. Höchstens psychologisch. Doch genau dies missachtet der Geist des neuen Forschungsprogramms völlig: Terrorismus funktioniert nicht wegen der technischen Schlagkraft seiner Zerstörungswut. Er nährt sich aus der Furcht davor. Wie groß diese Furcht in Deutschland ist, hat die Forschungsministerin gerade mit einer eindrucksvollen Zahl beziffert: 123 Millionen Euro.

Wenn die Illusion, mit Technologieforschung ließe sich Frieden schaffen, als politische Leitlinie hoffähig wird, dann ist die wahre Friedensforschung so gut wie gescheitert. Sie fragt, wie sich die Ursachen von Krieg und Terror bekämpfen lassen: Allem voran Armut, Hunger und Umweltzerstörung. Die Erkenntnisse solcher oftmals sozial- und geisteswissenschaftlichen, kaum aber technologischen Forschung sind freilich unangenehm: Friede entsteht durch Umverteilung.

Zitate: Zeit.de

Welcher Terrorist lässt sich davon abhalten, ob irgendwo sein Fingerabdruck hinterlegt ist?
Die machen das aus Überzeugung und sind bereit dafür Oopfer zu bringen. Bis zum eigenen Tod.

Was nutzen da Sprengstoffdetektoren, wenn sie nicht Flächendeckend eingestetzt werden, was biometrische Ausweise, wenn der Herr Terrorist nicht mit dem Flugzeug sondern mit dem Auto kommt oder gar schon im eigenen Land wohnt?

Naja aber Hauptsache man tut was. Schon richtig. 🙄

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