Archiv für den Tag: 9. Januar 2007

Und es geht doch

Das ewige Spiel. Miranda und GnuPG, wie bereits hier, hier und hier berichtet habe ich bislang keine Möglichkeit gefunden mit GnuPG verschlüsselt zu chatten

Bis jetzt. Heute habe ich eine spezielle Variante von SecureIM gefunden, dir Verschlüsselung auch per PGP und GPG erlaubt.
In der von mir getesteten Unicode Version von Miranda (0.6) klappte der Versand von und nach Kopete hervorragend.

Eventuell sollte man allerdings darauf achten, dass das Plugin richtig eingerichtet und die JabberID im GnuPG-Key aufgeführt wird.

Die nächsten Tage kommt eine neue Version meines Mirandapaketes und ein kleines Howto zum einrichten des Plugins.

Überweisungen per Handy?

So stellt sich zumindest Visa die Zukunft vor.

Visa hat auf der CES 2007 in Las Vegas eine Plattform vorgestellt, die die Zusammenarbeit zwischen Bezahlungsabwicklungsunternehmen und Mobilfunkkonzernen unterstützt. Neben der Abrechnung über ein Scan-System und Over-the-Air-Überweisungen soll es im Laufe des Jahres 2007 auch möglich sein, Transaktionen von Handy zu Handy und damit von Privatperson zu Privatperson zu ermöglichen.

Diese Form des bargeldlosen Bezahlens würde keine Unterschrift oder Geheimzahl erfordern. Aus Sicherheits- und Akzeptanzgründen soll die Bezahlung per Handy jedoch auf maximal 25,- US-Dollar pro Transaktion beschränkt sein. Weiter bietet die Plattform die Abwicklung von Bezahlungen über mobile Coupons an.

via: golem.de

Tolle Idee.Wirklich.

Die Betriebsysteme auf Handys sind auch wirklich sicher… Aber freilich.
Ich will gar nicht wissen, was sich da für Möglichkeiten ergeben per BT oder anderem eine Überweisung zu beginnen.

Visa/Mastercard/AmericanExpress und die Banken…

Die einzige Möglichkeit, dass Aktionen wie die gestern gemeldete nicht mehr vorkommen ist wohl eine möglichst große Öffentlichkeit zu erreichen.

Beschwert euch bei euren Banken und Kreditkartengesellschaften, schreibt an Zeitungen und Magazine.

Vielleicht gibt es irgendwann doch noch einen Aufschrei oder eine Diskussion, die öffentlich breiter diskutiert wird, als im Panoramateil der SZ.

Kreditkartentransaktionen und Onlinebanking leben zu einem Gutteil vom Vertrauen der Nutzer in die Sicherheit ihrer Transaktionsdaten. Das scheint auch den Kreditkartengesellschaften klar zu sein.

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten Tagen wurden laut Berichten von spiegel.de und heise.de in den Daten von knapp 22 Millionen Kreditkarten in Deutschland nach bestimmten Transaktionen gefahndet.

Unbestritten ist, dass den Strafermittlungsbehörden die Möglichkeit gegeben sein muss gegen gesetzeswidriges Verhalten vorzugehen. Allerdings sind auch die Ermittlungsbehörden an gesetzliche Regelungen gebunden.

Ich bitte sie deshalb zu überprüfen, ob auch meine Kreditkartentransaktionen von dieser Aktion betroffen waren und mir mitzuteilen in wie fern diese Aktion mit den Datenschutzrichtlinien ihres Institutes vereinbart werden können.

Bei Vergehen gegen die staatlich festgeschriebenen Datenschutzrichtlinien behalte ich mir die Einschaltung eines Anwaltes gegen ihr Institut und die Kreditkartengesellschaft vor.

Mit freundlichen Grüßen,

xyz

Hier nochmal der Link zu Kai, der eine Menge an weiterführender Information dazu hat.