HDR unter Linux

HDR(High Dynamic Range) ist ein Verfahren um mehr Kontrast in seine Bilder zu bekommen. Bislang unter Linux aber eher ein Trauerspiel.
Habe heute lange gesucht um ein Programm zu finden, dass halbwegs einfach mehre normale Bilder mit unterschiedlicher Belichtungszeit in ein HDR zu verwandeln.

Letztendlich bin ich bei Cinepaint hängen geblieben. Scheint das einzige OSS-Programm zu sein, dass dafür eine GUI bietet.

Am besten geht man bei der Erstellung nach diesem Howto vor.

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich mein HDR wieder auf den Monitor runterrechne um letzten Endes solche Bilder zu bekommen.

Ich habe doch noch eine Nutzerfreundliche Möglichkeit gefunden. Es gibt ein sehr brauchbares Plugin für den Gimp mit guter Anleitung. Ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

Aus den folgenden Aufnahmen
[inspic=177,center,fullscreen,thumb]
[inspic=178,center,fullscreen,thumb]
[inspic=179,center,fullscreen,thumb]

enststand dieses hier:
[inspic=180,fullscreen,thumb]

Noch ein bisschen besser, werden die Bilder wohl wenn man sie ernsthft im Bracket-Modus aufnimmt und danach noch ein wenig mit den Masken spielt.

Schön sieht man das vor allem bei Nachtaufnahmen von angestrahlten Gebäuden.

10 Gedanken zu „HDR unter Linux

  1. floyd Beitragsautor

    Sehr schön.

    Danke für deine Links.

    Dir auch nachträglich schöne Weihnachten.
    (Den Kommentar habe ich irgendwei total übersehen, sorry für die Latenz 😉 )

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  2. floyd Beitragsautor

    Danke.
    Darauf habe ich gewartet ^^.
    Habe es mal schnell kompiliert, vielleicht komme ich am Wochenende zum testen. Dann gibt es das .deb auch zum Download.

    Es soll ja Leute geben, die mit dem kompilieren nicht so fit sind.

    Antworten
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  5. Sebastian Aust

    Gimp kann keine HDRs, da diese 32 Bit-Farbräume haben und Gimp in der Normalversion nur 8-Bit verarbeiten kann. Wahrscheinlich gibt das Plugin ein Tonegemapptes Bild an Gimp zurück.
    Es gibt eine 32-Bit-Gimp-Version, weiß aber gerade nicht wie die heißt. QTPFSGUI hat eine grafische Benutzeroberfläche und funktioniert sehr fein. Auch unter OS X

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