Archiv für den Tag: 30. August 2006

Verschlüsselte Kommunikation mit der Postbank?

Ganz im Sinne der vorher geposteten Mitteilung über verschlüsselte Kommunikation bei Amazon habe ich es gerade bei der Postbank versucht. Mal sehen ob man mir antwortet.

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider bekomme ich immer wieder Phishingmails die im Namen ihres Unternehmens versandt werden. Ich bin mir durchaus darüber im klaren, dass diese nicht von Ihnen versandt werden.
Es gäbe allerdings eine Möglichkeit Emails der Postbank eindeutig ihrem Unternehmen zuzuordnen und zwar indem sie ihre ausgehende Email-Kommunikation per GnuPG signieren und am besten auch verschlüsseln.
GnuPG ist OpenSource und auch in Unternehmen beliebiger Größe kostenfrei einsetzbar. Es wird auch vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfohlen.

Desweiteren würden sie ihren Kunden eine bis heute einmalige Sicherheit bei der Kommunikation mit ihrer Bank per Email anbieten.

Kunden müssten nur die Möglichkeit haben ihre KeyID online anzugeben, damit Nachrichten an sie verschlüsselt versandt werden könnten.

Das wäre auch gerade in Zeiten in denen die Menschen zunehmend durch Spam und Phischingmails belästigt werden ein wichtiges Zeichen.

Mit freundlichen Grüßen,

Florian Schmid

Über diesen Link kann man auch wenn man nicht Kunde der Postbank ist entsprechende Nachrichten senden.

GPG bei Amazon?

Endlich nimmt mal jemand etwas in die Hand.
Felix Becker hat beim Amazon Support angerufen und nach einer Möglichkeit gefragt aus- und eingehende Mails per GnuPG zu verschlüsseln.

Es wird wohl darüber nachgedacht solch eine sinnvolle Funktion einzuführen, allerdings bat der Techniker darum über den Formmailer ein wenig Druck zu erzeugen.

Es ist absolut egal, ob ihr Kunde von Amazon seid oder nicht. Laut Felix Becker ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein solches Cryptofeature dann eingebaut wird.
Hoffen wir mal, dass vor allem Banken und auch Versicherungen sowie andere Onlineshops sobald wie möglich nachziehen.
Durch das signieren von Mails wäre eventuell auch Spam von ernsthafter Kommunikation leichter zu unterscheiden.

Via:Netzpolitik.org