Terror in Großbritannien

Nach den vereitelten Terroranschlägen gestern in London, kommen auch aus den Reihen deutscher Politiker wieder Vorschläge zur Verhinderung solcher in Deutschland.
In vorderster Front die üblichen Verdächtigen.

„Über eine Anti-Terror-Datei müssen wir ernsthaft nachdenken“, sagte SPD-Fraktionschef Peter Struck dem Berliner „Tagesspiegel“, der dies in seiner morgigen Ausgabe veröffentlichen wird. Nach der Aufdeckung des Terrorkomplotts in Großbritannien hatten sich zunächst Politiker der Union dafür ausgesprochen, die Einführung einer solchen Datei zügig voranzutreiben. Dabei geht es um die Zusammenführung von Informationen der verschiedenen Sicherheitsbehörden in Deutschland.
spiegel.de

Auch der Einsatz der Bundeswehr im Inneren wird wieder vermehrt von Politikern der Union gefordert. Vielleicht darf man sich dann auch mal wieder auf nette Militärparaden zu Feiertagen freuen. Eine Tradition, die in Deutschland in den letzten 60 Jahren arg vernachlässigt wurde.

Insgesamt hält Beckstein die Sicherheitsvorkehrungen in Bayern auch nach den verhinderten Terroranschlägen von London aber für ausreichend. Die Schutzmaßnahmen an den gefährdeten Objekten, insbesondere britischen Einrichtungen, seien angesichts der â??erhöhten abstrakten Gefährdungslageâ?? in Bayern durch die Anschläge von 11. September 2001 in New York â??generell hochâ??. csu.de

Worin genau sich eine erhöhte abstrakte Gefährdungslage auszeichnet erklärt Herr Beckstein allerdings nicht. Nicht eimal, was er genau damit sagen möchte. Aber das Wort „hoch“ im Zusammenhang mit „Gefährdung“ dürfte für den durchschnittlichen CSU-Wähler ausreichend häufig vorgekommen sein.

Schöne Artikel zu den Vorzügen einer â??erhöhten abstrakten Gefährdungslageâ?? finden sich auch bei Kai Raven und fixmbr.de.

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