Kampagne zum Urheberrecht

Die Verbraucherschutzzentren der 16 Bundesländer haben eine Kampagne zum neuen Urheberrecht gestartet.

Die Verbraucherschützer monieren an der momentanen und auch geplanten Gesetzgebung, dass die Rechte der Nutzer digitaler Inhalte enorm eingeschränkt werden (Anzahl der möglichen Kopien, Verleih, Verkauf,…) und selbst diese Rechte oftmals noch im Nachhinein ohne Zustimmung der Nutzer geändert werden können.
Deshalb fordern sie ein Recht auf der Privatkopie, die von Bundesjustizministerin Zypries geplant war, allerdings am Widerstand der Union scheitere.
Desweiteren wehren sie sich gegen einen geplanten Auskunftsanspruch der Contentindustrie gegenüber den Internetprovidern. Im Falle, dass dieses Gesetz in Kraft tritt werden Internetprovider gezwungen werden auf Verdacht der Contentindustrie -ohne Staatsanwalt- Nutzderdaten herauszugeben. Es wird als -mehr oder minder- eine Privatpolizei gegen Urheberrechtsverletzungen gestattet.

Auch sollen DRM- und andere Kopierschutzmaßnahmen, die sich zum Nachteil der Nutzer auswirken verboten werden. Berühmt wurde damit vor ein paar Monaten Sony.

Beteiligen kann man sich an der Kampagne entweder per Mail oder aber auch per Brief. Briefformulare liegen den jeweiligen Verbraucherzentralen aus.

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