Web 2.0 und der Datenschutz

Niemand auf der Welt (zumindest in der der Wirtschaft) hat etwas zu verschenken. Wie funktionieren dann Angebote wie Flickr, YouTube oder Myspace?
Der Traffic dieser Seiten muss ganz enorm sein und nachdem diese Seiten durch die User keinen Geldeingang haben und auch nur moderat Werbung schalten sind sie komplett auf Investoren angewiesen.

Irgendwann möchte aber jeder wirtschaftlich arbeitende Investor Geld sehen, wenn man nur kostenlose Dienste anbietet und auch keine Finanzierung über Werbung möglich ist muss man im Notfall das verkaufen, was man als einziges zur Genüge hat.

Die Daten der User, ihre Vorlieben mit welchen Personen sie in Kontakt stehen und alles was man noch so im „Web 2.0“ angeben kann, will oder muss.

Im besten Fall bedeutet das personalisierte Werbung im schlechtesten Fall lassen sich solche Daten auch vom zukünftigen Arbeitsnehmer, der Versicherung oder bei der Visa-Vergabe nutzen.

Quellen:Will Harris
Netzpolitik.org

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